Leuchtmittel in der Straßenbeleuchtung

Das Thema Leuchtmittel in der Straßenbeleuchtung beschäftigt offensichtlich nicht nur den Stadtrat und die Bürgermeisterkandidaten. Ich erhielt eine Mail von Herrn Markus Hammer (Dipl.-Ing.), der mir freundlicherweise erlaubt hat seine Zusammenfassung zu diesem Thema, in meinem Blog als Gastbeitrag, zu veröffentlichen.

 

Straßenbeleuchtung

Die sehr übersichtliche Darstellung von Herrn Hammer umfasst neun Seiten. Deshalb gebe ich nachfolgend nur die Zusammenfassung wieder. Den Link zur vollständigen Ausarbeitung finden Sie am Ende des Beitrags.

"Sämtliche Leuchtmittel habe Vor- und Nachteile. Eine wünschenswert hohe Lichtausbeute und somit niedrige Energiekosten machen Kompromisse in der Farbwiedergabe notwendig.

Der Austausch von Leuchtmitteln unterschiedlichen Typs bei einer bestehenden Straßenbeleuchtung führt häufig zu kostenintensiven Neuplanungen und Realisierungen um die vorgeschriebenen Beleuchtungsstärken zu erzielen. Die Amortisationsdauer erhöht sich entsprechend.

Es obliegt stets dem Einzelfall, welche Leuchtmittel infrage kommen. LED-Technik ist bei derzeitigem Entwicklungsstand nur bei geringem Lichtleistungsbedarf anwendbar. Dann allerdings ist dank der punktgenauen Ausrichtung eine hohe Effizienz möglich, erkauft durch hohe Anschaffungskosten.

Wie bei allen technischen Innovationen gilt es auch hier genau abzuwägen, ob es sich lohnt Pionierarbeit zu leisten. Oftmals zeigt sich, dass es sich bei langfristiger Betrachtung lohnt abzuwarten. Einerseits wirkt sich der Preisverfall kostendämpfend aus und andererseits sind „Kinderkrankheiten" überwunden oder schlicht bessere Produkte verfügbar. Hochrechnungen auf die Stromeinsparung, die den Umstieg sämtlicher Leuchtmittel in der Straßenbeleuchtung zum Inhalt haben, sind aus oben genannten Gründen realitätsfern.

Großflächige und energieeffiziente Ausleuchtungen bleiben vorläufig den Natriumdampflampen vorbehalten.

Handlungsbedarf ist allerdings dann geboten, wenn die EU-Kommission bestimmte Leuchtmittel verbieten sollte. Wie schon erwähnt wird der Einsatz von Quecksilberdampflampen ab 2015 zumindest erschwert."

Leuchtmittel

Herr Hammer weist darauf hin, dass sein Dokument weder einen wissenschaftlichen Anspruch noch einen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Es wurde mit begrenzten Ressourcen erstellt und basiert auf frei zugänglichen Dokumenten. Alle aufgeführten Daten sind belegbar. Quelenangaben können gerne erfolgen. Fragen, Meinungen, Gegenbeispiele etc. sind ihm jederzeit willkommen.

Ich freue mich auf eine rege Diskussion.

Das vollständige Dokument finden Sie hier:

Leuchtmittel in der Straßenbeleuchtung


Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren